Über mich

"Die Arbeit mit Pferden hat mich nicht nur als Trainerin geprägt, sondern auch als Mensch. Über die Jahre durfte ich lernen, dass echte Entwicklung weit über Technik und Ausbildung hinausgeht. Pferde spiegeln uns, fordern uns heraus und laden uns ein, zu wachsen – oft weit über den Reitplatz hinaus."
Alma Mujcinovic | Gründerin von EQUINUM

Mehr als nur Pferdetraining

Pferde begleiten mich seit fast 30 Jahren, davon durfte ich über 25 Jahre die verschiedensten Pferde ausbilden - hauptsächlich sogenannte Problempferde und rohe Jungpferde.

Natürlich habe ich mich dabei stetig weitergebildet und im Laufe dieser Zeit viele unterschiedliche Ausbildungswege kennengelernt – von der klassischen Dressur und dem Springreiten nach FN (kleiner Spoiler: beim Springen entpuppte ich mich als Antitalent), über Westernreiten, die Légèreté bis hin zur altklassischen und akademischen Reitkunst.

Jede dieser Reitlehren hat meinen Weg geprägt. Doch in keine dieser Schubladen habe ich jemals wirklich hineingepasst. Ich fühlte etwas, dass man nicht beschreiben kann. Dadurch wechselte ich Trainer wie Reitsocken. Es zog mich immer dann weiter, wenn ich das Gefühl hatte, dass nicht mehr das Pferd, sondern die Methode im Mittelpunkt stand. Als anhaltende Komponente blieben schlussendlich die Pferde als beste Lehrmeister.

Rückblickend betrachtet war genau das der Beginn meines eigenen Weges. Ohne es bewusst zu planen, entwickelte sich über 20 Jahre eine eigene Philosophie, eine eigene Herangehensweise – und schließlich die Grundlage von EQUINUM.  

Meine Arbeitsweise

Eine Kombination aus der feinen Dressurarbeit, Bodenarbeit, Pferdepsychologie und Persönlichkeitsenwicklung des Reiters. Von Freiarbeit über Handarbeit bis hin zur Arbeit an der Doppellonge – alles dienlich der biomechanischen Gymnastizierung des Pferdes. Dabei spielt die Pferdepsyche eine ebenso wichtige Rolle wie sein Körper.

Mein Spezialgebiet ist die Wahrnehmung der feinsten Signale des Pferdes und die Reaktion darauf in Echtzeit. Dies ermöglicht mir, sehr schnell zu Ursachen zu erkennen und prompte Lösungen zu finden.

Mein Ehrencodex dabei: Das Wohl des Pferdes steht an erster Stelle.

Ich breche keine Pferde und arbeite weder mit Resignation noch mit erlernter Hilflosigkeit. Es geht anders – pferdefreundlicher, nachhaltiger und aus meiner Erfahrung sogar deutlich erfolgreicher. Es gibt kaum etwas Schöneres, als zu erleben, wie Pferde die Freude an der Zusammenarbeit mit dem Menschen wiederentdecken.


Übersetzerin zwischen Pferd und Mensch

Pferde kommunizieren ständig mit uns. Oft sind es die kleinsten Veränderungen in Blick, Atmung, Spannung oder Bewegung, die zeigen, wie es ihnen wirklich geht - manchmal haben wir auch nur ein Bauchgefühl, welches sich im Nachhinein als richtig entpumpte. Während andere noch das Verhalten betrachten, spüre ich bereits die Ursache dahinter.

Über viele Jahre habe ich gelernt, diese feinen Signale wahrzunehmen und zu verstehen. Dadurch erkenne ich oft sehr schnell, warum ein Pferd ein bestimmtes Verhalten zeigt und was es braucht, um wieder Vertrauen, Sicherheit oder Motivation zu finden.

Ich sehe mich deshalb nicht als jemand, der Pferde nur “korrigiert”, sondern als Übersetzerin zwischen Pferd und Mensch. Denn jedes Verhalten hat einen Grund - und genau dort beginnt für mich die eigentliche Arbeit. Viele Menschen beschreiben es als besonderes Gespür oder eine Gabe. Für mich ist es die Fähigkeit, feinste Veränderungen wahrzunehmen und die sensitive Sprache des Pferdes zu lesen. 


Für mich ist Reiten kein Kraftsport, sondern eine Art Tanz.

Ein guter Tanzpartner führt nicht durch Kraft, sondern durch Gefühl, Präzision und das richtige Timing – auf die Millisekunde genau in Echtzeit.

Mein Ideal ist ein Pferd-Mensch-Paar, das sich durch nahezu unsichtbare Hilfen bewegt. Eine Partnerschaft, in der beide so harmonisch miteinander agieren, dass sie beinahe wie ein Zentaur wirken.

Ebenso wichtig wie die Entwicklung des Pferdes ist für mich die Entwicklung des Menschen. Denn die Qualität unserer innere Haltung und unsere Präsenz beeinflussen jede Begegnung mit dem Pferd. Wohlwollende Gedanken und Gefühle bilden dabei die Grundlage für alles Weitere.

Für wen ich da bin

Im Grunde sind bei mir alle willkommen, die ihr Pferd besser verstehen möchten.

Viele meiner Kunden kommen mit rohen Jungpferden oder Pferden, die bereits als schwierig gelten. Andere wünschen sich Unterstützung in der gesunderhaltenden Ausbildung, möchten ihre Hilfengebung verfeinern oder suchen einen neuen Blickwinkel auf ihr Pferd.

Ebenso begleite ich Menschen, die sich mehr Sicherheit, mehr Verständnis oder mehr Harmonie in der Zusammenarbeit mit ihrem Pferd wünschen.

Was sie alle verbindet, ist die Bereitschaft, ihr Pferd als Individuum zu betrachten, an sich selbst zu arbeiten und gemeinsam neue Wege zu entdecken.

Denn jedes Pferd und jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit – und genau dort beginnt für mich eine individuelle, erfolgreiche Ausbildung.

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Jenseits des Gewöhnlichen

Für mich bedeutet gute Ausbildung nicht, dass Pferd und Mensch von mir abhängig werden. Mein Ziel ist es, Reiter so zu schulen, dass sie ihr Pferd verstehen lernen, Zusammenhänge erkennen und selbst zum Coach ihres eigenen Pferdes werden. So entsteht ein Team, das Herausforderungen eigenständig meistern und gemeinsam über sich hinauswachsen kann.